Jaipur - Jodphur - Udaipur
Jaipur, die pinke Stadt... Schon der Weg dorthin war ein Abenteuer. Das erste mal Zug fahren. 3. Klasse ohne Klima. Gut. Es war einfacher als gedacht. Schon am Bahnsteig fanden wir Unterstuezung von einer netten indischen Familie die uns zum richtigen Wagon geleiteten. Kaum dort angekommen lernten wir Deebak kennen. Ein indischer Familienvater der Familie in Jaipur besuchte und aus Dehli kam. Mit ihm treffen wir uns naeste Woche zum Abendessen in Dehli. Hat sich doch gelohnt die Fahrt :-)
| Warten auf den Zug |
| Auch ueber die Gleise kommt man zum Ziel... Wir blieben noch altmodisch... :-) |
Kommt man am Bahnhof an ist es wahrscheinlich wie ueberall in Indien. Laut, voll und ein wenig unuebersichlich. Die Rikshaw-Fahrer warten am Ausgang auf die ankommenden Besucher und wittern ihr Geschaefft. Diesmal haben wir es ganz gut getroffen, wenn auch unser Fahrer ein wenig uebermuetig mit seinem "Ferrari" angibt. Fuer 20 Rupien kommen wir in unser Hostel - Pearl Palace. Wir sind von dem Hostel begeistert, super nettes Personal, super Atmosphaere, saubere und huebsche Zimmer und das Rooftop-Restaurant laesst keine Wuensche offen. So laesst es sich leben..
Nun zur Stadt: Sie ist nicht pink! Sie ist eher terrakotta. Die Altstadt ist also terrakotta und die Neustadt kaum von anderen indischen Staedten zu unterscheiden. Trotzdem irgendwie erholsam nach dem stressigen Dehli. Ausfluege funktionieren hier auch super. Wir haben uns das Amer Fort angeschaut, eine vom Mahardscha 1592 erbaute Festung.
| Ausblick zum Amer Fort, Jaipur |
Auf dem Weg dorthin kam uns auch gleich der erste Cobra-Beschwoerer entgegen. Total typisch gestylt mit orangenem Turban und weisser Kutte und einer schwarzen Cobra, die er mit seiner Floetenmusik aus dem kleinen Bastkoerbchen lockte.. Anne hat sich super geschlagen :-) Die Festung war super und der dortige City Palast auch. Dort wohnen sogar noch Familienmitglieder des Maharadscha. Doch das bekannteste Wahrzeichen dieser Stadt ist wahrscheinlich der Palast der Winde - Hawa Mahal. 1798 wurde er erbaut und diente dazu den royalen weiblichen Familienmitgliedern einen Blick auf die Strasse zu ermoeglichen, ohne gesehen zu werden.
| Der Palast der Winde und Anne im Vordergrund |
| Blick in die blaue Stadt |
| Blick auf die blaue Stadt |
Die blaue Stadt war wunderschoen. Wir haben uns in Jodphur sehr wohl gefuehlt und waren fast schon ein bisschen traurig, das wir schon gefahren sind.. Es wartet jedoch Udaipur auf uns. Es soll die wohl romantischste Stadt Indiens sein. Ob das wirklich so ist, erzaehlen wir in unserem naechsten Eintrag. In diesem Sinne Namaste ihr Lieben.
Udaipur, die wahrscheinlich schoenste Stadt Rajastans?!
Eine Stunde an einem Blogeintrag schreiben und kurz vor dem Post Opfer eines Stromausfalls werden: CHECK! Dann eben nocheinmal von vorne:-).
Udaipur wird von vielen Backpackern und Reisefuehrern als schoenste Stadt Indiens beschrieben. Nach vier Tagen am Fusse des Pichola Lakes koennen auch wir bisher nur Positives ueber Udaipur sagen. Mit "nur" 600.000 Einwohnern fuehlt man sich in der Stadt mit den vielen Gassen und Huegeln ja fast schon geborgen und heimisch. Das war nach der 7-stuendigen Busfahrt von Jodhpur ueber Stock und Stein auch noetig...
Hinzu kommt, dass Udaipur touristisch relativ erschlossen ist, die Strassen vermutlich auch deshalb relativ sauber gehalten werden und man nicht staendig angestarrt wird. Alle halbe Stunde werden wir aber trotzdem nach unserer Herkunft, unseren Namen und den Berufen unserer Eltern gefragt:-).
| Eine der zahlreichen Gassen in Udaipur. Man beachte die Stromleitungen... |
Hinzu kommt, dass Udaipur touristisch relativ erschlossen ist, die Strassen vermutlich auch deshalb relativ sauber gehalten werden und man nicht staendig angestarrt wird. Alle halbe Stunde werden wir aber trotzdem nach unserer Herkunft, unseren Namen und den Berufen unserer Eltern gefragt:-).
Abgesehen von den entspannten Einwohnern bietet Udaipur die uebliche rajastansische Kombination aus Maharadscha-Palaesten und Festungen. Ein echtes Highlight ist da wohl nur der City-Palast des Stadtgruenders Maharadscha Udai Singh II, der von der gegenueberliegenden Seeseite vom Viertel Hanuman Ghat in den Abendstunden besonders schoen ist.
Ansonsten ist Udaipur eine Stadt zum entspannen, shoppen, essen und Seele baumeln lassen. Fast die Haelfte aller Restaurants werben mit abendlichen Vorfuehrungen des beruechtigen 007-Streifens Octopussy! James Bond Star Roger Moore lieferte sich in den engen Gassen von Udaipur wilde Verfolgungsjagden und da sind die Einwohner rund 30 Jahre nach dem Dreh immer noch verdammt stolz drauf:-)...
| Nachtaufnahme vom City-Palast vom Viertel Hanuman Ghat |
Ansonsten ist Udaipur eine Stadt zum entspannen, shoppen, essen und Seele baumeln lassen. Fast die Haelfte aller Restaurants werben mit abendlichen Vorfuehrungen des beruechtigen 007-Streifens Octopussy! James Bond Star Roger Moore lieferte sich in den engen Gassen von Udaipur wilde Verfolgungsjagden und da sind die Einwohner rund 30 Jahre nach dem Dreh immer noch verdammt stolz drauf:-)...
Neben einer Seerundfahrt auf dem Motorboot haben wir uns die Zeit auch sportlich vertrieben.
Die Stadt ist das zu Hause zahlreicher Yogameister: Natuerlich haben auch wir an einer kostenlosen Yogastunde teilgenommen. Warum dachte ich eigentlich, dass Yoga nicht anstrengend ist??? Schon nach fuenf Minuten musste ich auf meiner Filzmatte pausieren, waehrend sich die Damen in der Runde scheinbar problemlos den rhythmischen Anweisungen unseres 60-jaehrigen Yogis hingaben. Staendig hiess es "iiiinside full.....iiiiinside out". Die Atmung war dabei noch das geringste Problem. Arme und Beine waren nicht nur einmal unkenntlich verknotet. Nach einer Stunde war der Spuk vorbei und wir verliessen den Ashram mit dem Vorsatz die morgendlichen und abendlichen Yogastunden zum festen Bestandteil unseres Udaipurstopps werden zu lassen. Was sollen wir sagen: es blieb bei der einen Yogastunde. Muskelkater Ahoi.
Die Stadt ist das zu Hause zahlreicher Yogameister: Natuerlich haben auch wir an einer kostenlosen Yogastunde teilgenommen. Warum dachte ich eigentlich, dass Yoga nicht anstrengend ist??? Schon nach fuenf Minuten musste ich auf meiner Filzmatte pausieren, waehrend sich die Damen in der Runde scheinbar problemlos den rhythmischen Anweisungen unseres 60-jaehrigen Yogis hingaben. Staendig hiess es "iiiinside full.....iiiiinside out". Die Atmung war dabei noch das geringste Problem. Arme und Beine waren nicht nur einmal unkenntlich verknotet. Nach einer Stunde war der Spuk vorbei und wir verliessen den Ashram mit dem Vorsatz die morgendlichen und abendlichen Yogastunden zum festen Bestandteil unseres Udaipurstopps werden zu lassen. Was sollen wir sagen: es blieb bei der einen Yogastunde. Muskelkater Ahoi.
An Tag drei hatten Yasmina und ich noch etwas zu feiern. Unserer dritter Jahrestag stand vor der Tuer. Warum ich das erzaehle? Um den Tag gebuehrend zu beenden, sind wir noch in eine Art Bar gegangen, um einen Mocktail (alkoholfreier Cocktail) zu trinken. Yasminas Pina Colada war fast schon super im Vergleich zu meinem Eiskaffee, der zur Haelfte aus kalten Filterkaffee und zur anderen Haelfte aus Pepsi, einer Kugel Milcheis und Eiswuerfeln bestand. Der Sparfuchs in mir hat mich den Cocktail leider austrinken lassen. Die naechsten zwei Tage gabs nur Suppe...hmm:-).
Mit dem Nachtzug ging es am 30. Dezember Richtung Agra, um das beruehmte Taj Mahal anzuschauen... Unser naechster Blogeintrag folgt also bald. Um unser Glueck mit dem Strom im Internetcafe nicht zu strapazieren, bleibts bei dem kurzen Update.
Yasmina und ich hoffen, dass ihr einen schoenen Nikolaus und volle Stiefel hattet.
Liebe Gruesse aus der Randwuestenstadt Pushkar!!!
Wow super schöne Bilder. Obwohl der Bahnhof etwas bedenklich aussieht. Liebe Grüße aus dem düsteren und verregneten Deutschland...
AntwortenLöschenNetti und Tobi
Na Gregor wann wirst du deine Altmännermütze im Bus "vergessen"? Dalwin schenkt dir dann bestimmt ne neue :-)
AntwortenLöschenTobi
So ist das Gregor mit dem Yoga....Ich habs dir schon immer gesagt...Schön das du nun zugang zu diesem Sport hast, dann können wir bei unserem nächsten Besuch an der Position die "Krähe" arbeiten. :-)
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