So toll unser Start ins Neujahr auch war: in den ersten Tagen in
2014 stellte sich bei uns schnell Ernuechterung ein. Waehrend einer von
uns mit einer Erkaeltung bei 35 Grad Hitze zu tun hatte, muehte sich die
andere Haelfte mit Magenproblemen ab.
Merke: Dinge, die wie traditioneller deutscher Sauerbraten schmecken, sind nicht zwangslaeufig vertrauenswuerdig...
Die
Krankheiten abgeschuettelt, verschiffte uns die Faehre durch die Kerala
Backwaters von Allepey nach Kottayam, von wo aus wir den Bus ins
nahegelegene Kollam genommen haben.
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| Ein landwirtschaftliches Nutzfahrzeug... |
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| Blick auf die naheliegenden Dorfgemeinden |
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| Im Hintergrund eine typische Anlegestelle |
Nur eine Nacht in einem winzig
kleinen Hotelzimmer ohne Fenster spaeter, fuehrte uns unser Weg in die
suedlichste Spitze des indischen Subkontinents. Im Walfahrtsort
Kanyakumari, auch Cape Comorin genannt, gibts nicht nur Fischerboote und Muschelverkaeufer en masse, sondern auch schaarenweise Pilger, die
mit Bussen und Zuegen scheinbar stuendlich im sonst so beschaulichen
Dorf ankommen. Und so faellt es uns schwer so wirklich in den surrealen
Ort, an dem drei Meere aufeinandertreffen und die Sonne nicht untergeht,
einzutauchen.
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| Tempelblick von unserem Balkon |
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| So siehts am Tag aus...auch hier baden die Pilger wieder im heiligen Wasser. |
Die vielen Pilger in Kanyakumari erinnern uns an die
kaufwuetigen Deutschen zur Weihnachtszeit. Verkaufsstaende mit Kleidung,
Schmuck, Essen, Spielzeug und Schnickschnack zieren die gesamte
Uferpromenade. Worin besteht nochmal der Sinn des Pilgerns:-)???
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| Alles Shopoholics, diese Pilger... |
Aber ansonsten hatten wir ne Menge Spass am Suedzipfel.
Um uns in den 2 Tagen dort noch die Zeit zu vertreiben, haben wir uns
noch eine Fischausstellung angeschaut. Gefuehlte drei Aquarien mit
vielleicht 10 Fischen...Gut angelegte 20 Rupien! Da koennen die Sealife
Parks einpacken:-).
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| Da freut sie sich: eine orangefarbene Kokusnuss:-) |
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| In Kanyakumari verschwindet die Sonne nie im Wasser...irre. |
Mit den Backpacks auf den Ruecken gings am naechsten
Morgen also wieder zum Busbahnhof, von wo aus wir den 6 Stunden
Einheimischenbus nach Madurai genommen haben. Wie in Kanyakumari erwarten uns auch hier viele Pilgerinnen und Pilger.
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| Ein paar Ketten fuer die Pilger... |
Das Ziel jedes
Maduraibesuchers ist der weltberuehmte Meenakshi Amman Tempel, der fuer
die Suedinder genauso bedeutend ist, wie das Taj Mahal fuer die
Nordinder. Obwohl das Taj von uns einen extra Blogeintrag bekommen hat,
muss man fairerweise sagen, dass dieser Tempel auch einen eigenen
Eintrag verdient haette. Da wir die letzten zwei Tage allerdings
schlechte Reisende waren und uns nur wenig ueber die Stadt belesen
haben, faellt unser Hintergrundwissen eher bescheiden aus. Wir koennen
euch aber versichern, dass er neben seiner mit Sicherheit spannenden
Geschichte auf jedenfall sehr schoen anzusehen ist!
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| O. Kahn: "Da ist das Ding"... |
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| Die Detailverliebtheit ist einfach der Hammer... |
Ansonsten unterscheidet sich Madurai mit immerhin 1,3
Millionen Einwohnern nicht sonderlich von anderen indischen
Grossstaedten. Man hat eben Staedte, die einem recht sympathisch sind
wie Madurai & hat man Staedte wie Ahmadebad (wir kommen immer noch
nicht ueber diese Stadt hinweg...).
Das wars schon wieder. See you later Aligator!
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