Nach unserem Kurzaufenthalt in "Ahmeda...was?" sind wir nun bei unserem aktuellsten Blogeintrag. Seit 3 Tagen sind wir in Mumbai und schlafen fast im suedlichen Zipfel der Megametropole in einem Viertel namens Fort im Hotel New Bengal. Mit rund 20 Euro pro Nacht wohnen wir noch vergleichsweise guenstig. Leider sprengt das auch schon fast unser Tagesbudget, aber beim Street Food koennen wir einiges einsparen. Unser Favorit ist eine Nuss-Kraeuter-Cracker und Currypaste Mischung (auf dem Bild zu sehen). Der kleine indische Strassenhaendler malt Erd- und Cashewnuesse in seiner Hand, mixt sie mit Zwiebeln, Kaeutern und zwei Pasten & traeufelt Zitrone drueber. Eine scharfe, suesse und nussige Geschmacksexplosion. Umgerechnet kosten die Snacks, die bei 35 Grad (da der Winter jetzt in Mumbai einbricht, soll es sich in den naechsten Tagen abkuehlen. Das haben wir heute der Tageszeitung entommen: Nur noch zwischen 33-34 Grad und nachts kuehlt es sich auf 19 ab! brrrr) als Mittag ausreichen, rund 25 Cent. Preis-Leistung haut hin:-)
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| Die Snacks werden zubereitet... |
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| Das Resultat schmeckt :-) |
Mumbai ist nach unserem Gefuehl um einiges cosmopolitischer als das, was wir bisher gesehen haben. Weitlaeufige Strassen im portugiesischen Kolonialstil verleihen der Stadt in den suedlichen Vierteln Fort und Colaba einen europaeischen Flair.
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| Gate of India |
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| Einer der vielen Bahnhoefe in Mumbai |
Bahnt man sich den Weg durch die geschaeftigen Seitengassen, stoesst man nach nur 20 Minuten auf das Arabische Meer. Eine kilometerlange Promenade trennt das Meer von Apartmentblocks der reichen Oberschicht. Viele Restaurants, viele Shoppingmoeglichkeiten. So stellen wir uns Miami vor. Die Sonnenuntergaenge am Stadtstrand Chowpatty Beach sind auch sehr zu empfehlen. Guckt mal hier:-):
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| Der Blick nach rechts vom Chowpatty Beach |
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| Der Blick nach links.. |
Passend hierzu das Kontrastprogramm... Im Bahnhof (CST) in Mumbai sieht die Welt viel turbulenter aus :-)
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| Bahnhof in Mumbai |
Nach nur kurzer Zeit stellen auch wir fest, dass Mumbai seinen ganz eigenen Rhythmus hat. 16 Millionen Einwohner und kein Chaos. Auch das ist in Indien moeglich. Fuer uns heisst das vorallem eins. Wir koennen uns frei bewegen und kommen dann mit Einheimischen in Kontakt, wenn wir es wollen...
Eine kleine Randnotiz: Auch wenn uns taeglich Haschisch, Opium und dergleichen offeriert werden, haben wir Indien bisher als relativ "nuechtern" kennengelernt. Als wir gestern eine der grossen Hauptstrassen entlang spazieren, sehen wir mitten auf dem Buergersteig drei Heroinabhaengige beim fixen. Schoen ist anders. Wir entwickeln einen Blick dafuer...Erst heute morgen haben wir zufaellig unser Hotelfenster geoeffnet, dass uns in eine kleine, dunkle Seitengasse blicken laesst. Auch hier sehen wir ein paar Leute beim ihrem "Frankfurter Fruehstueck".
Mumbai scheint da nicht anders als andere Grossstaedte dieser Welt zu sein. Der offene Konsum war aber auch uns bisher fremd.
Morgen frueh geht es mit dem Zug in den Norden des Bundesstaates Goas. Nach den Tagen in Mumbai haben wir uns im Kuestendorf Mandrem fuer 10 Euro in eine Strandhuette eingebucht. Sommer, Sonne, Strand und Meer Ahoi!
Achso.. und schoene Vorweihnachtszeit... :-)
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| "Letztes Jahr war mehr Lametta!" |
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